Sozialarbeit und Seelsorge

Pfarreiliche SozialarbeiterInnen treffen sich mit Generalvikar.
Sozialarbeit und Seelsorge

Sozialarbeitende der Katholischen Kirche im Kanton Zürich und Generalvikar Josef Annen (ganz links).

Missio kommt von innen

Es ging primär ums gegenseitige Kennenlernen und um den Austausch von Fragen und Anregungen, als sich der Generalvikar von Zürich, Josef Annen, am 11. Januar 2012 erstmals mit den Vertreterinnen und Vertretern der pfarreilichen Sozialen Arbeit im Kanton Zürich traf. In seiner Begrüssungsansprache machte Annen klar, wie wichtig die pfarreiliche Soziale Arbeit als erkennbares Zeichen des gelebten Glaubens sei. Deshalb wünsche er sich auch eine engere Anbindung dieser Fachleute an die Seelsorge und an das Generalvikariat.

Den Auftrag für ihre wertvolle und unverzichtbare Arbeit erhalten die SozialarbeiterInnen von der Pfarrei, respektive von der Pfarreileitung. Dazu sei keine bischöfliche Missio notwenig, betonte Annen. Was viel wichtiger sei, ist die Integration der Sozialarbeitenden ins jeweilige Seelsorgeteam. Da sich die Arbeitsprofile der im Sozialbereich Tätigen je nach Pfarrei sehr unterschiedlich präsentieren, wird ein Ausschuss der Zürcher Arbeitsgemeinschaft der pfarreilichen Sozialdienste (ZAS) einen Weg suchen, diese Profile transparent zu machen.

In nächster Zukunft gilt es, die Vernetzung zwischen den pfarreilichen Stellen für Soziale Arbeit und allen anderen für die Sozialarbeit und die Seelsorge relevanten Gremien im Kanton zu fördern und auszubauen. Der Wille und die Bereitschaft zur engen Zusammenarbeit haben alle Beteiligten an diesem Treffen klar zum Ausdruck gebracht. Das nächste Treffen ist ebenfalls schon bestimmt. Es findet statt am 16. Januar 2013, wieder von 10.00-12.30 Uhr im Centrum 66.

zuletzt verändert: 19.01.2012 08:55