Fastenopferkampagne gegen Landraub startet

Fehlt das Land, fehlt das Brot. In der Ökumenischen Kampagne zur Fastenzeit, die mit dem Aschermittwoch startet, weisen Brot für alle, Fastenopfer und Partner auf die negativen Folgen von "Land Grabbing" hin.
Fastenopferkampagne gegen Landraub startet

Foto: Fastenopfer

Der Landraub ("Land Grabbing") ist eine Folge der Expansion von Grossplantagen. In den Monokulturen, die die Ernährung von Bauernfamilien gefährden, steckt auch Schweizer Geld von zum Beispiel Banken und Pensionskassen. Ausserdem hat "Land Grabbing" gravierende Auswirkungen auf die Umwelt: Statt die Schöpfung langfristig zu bewahren, zerstört der Mensch sie. Land muss dem Leben dienen und nicht dem Profit, lautet somit die zentrale Aussage der Ökumenischen Kampagne 2017. Der folgende Film zeigt, worum es genau geht.

Verschieden Events auch im Kanton Zürich in Kirchgemeinden und Pfarreien aber auch an der Universität Irchel informieren zum Thema. (Übersicht hier)

Auf der Homepage der Kampagne kann auch direkt für Projekte gegen Landgrabbing gespendet werden. 

Neue App für Rosenkauf

Die Rosenaktion macht 2017 den Schritt in die digitale Welt: Mit der App «Give a Rose» kann man eine Rose oder einen ganzen Rosenstrauss erwerben, mit einer Widmung versehen und teilen. Am 25. März werden dann die Fairtrade-Rosen an verschiedensten Orten der Schweiz von Freiwilligen verkauft. Letztes Jahr kamen so rund eine halbe Millionen Franken an Spendengeldern zusammen. Der Erlös fliesst in diesem Jahr in das ökumenische Programm in Guatemala. 

www.sehen-und-handeln.ch

 

zuletzt verändert: 01.03.2017 09:48
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