Errichtung einer Professur für Spiritual Care an der Uni Zürich

An der Synodensitzung teilte Synodalratspräsident Benno Schnüriger mit, dass an der Universität Zürich eine sogenannte Professur „ad personam“ für Spiritual Care im Herbst 2015 errichtet werden soll.
Errichtung einer Professur für Spiritual Care an der Uni Zürich

Foto: M.C. Schindler

Die Synode der Katholischen Kirche im Kanton Zürich verabschiedete zudem den Kostenvoranschlag 2014 der Körperschaft.

Das Budget sieht u.a. die Unterstützung von drei weiteren Sozialprojekten, für 2014 im Bereich «Häusliche Gewalt», mit 300‘000 Franken vor. Dies als Dankeschön für die öffentlich-rechtliche Anerkennung vor 50 Jahren. Die Synode hat dafür anlässlich des Jubiläums insgesamt einen Rahmenkredit von 1,5 Mio. Franken bewilligt.

Der Voranschlag 2014 rechnet mit einem Aufwand von 57‘289‘800 Franken. Auf der Ertragsseite werden aus den Kirchgemeinden Beiträge von 25‘100‘00 Franken erwartet, der Staat beteiligt sich mit 22‘838‘000 Franken. Es bleibt ein Defizit von 853‘950 Franken. Die Körperschaft der Kirche stehe «auf soliden Beinen» kommentierte der für die Finanzen zuständige Synodalrat Franz Germann, zumal im Jahr 2013 mehr Kirchensteuern geflossen seien als budgetiert.

Professur ad personam (Stiftungsprofessur) für Spiritual Care an der Uni Zürich

Synodalratspräsident Benno Schnüriger informierte die Synodalen auch über die bereits erfolgten Verhandlungen mit der Universität Zürich, die die Katholische Kirche im Kanton Zürich gemeinsam mit der reformierten Landeskirche führt. Es geht um die Errichtung einer Professur ad personam für das Fach Spiritual Care, das im Ausbildungsgang der medizinischen Fakultät den Umgang mit sterbenden und schwerkranken Menschen lehrt.

Der erste Vertrag für die Professur ist unterschriftsreif. Die Anschubfinanzierung über zwei Jahre durch eine Stiftung ist zugesagt. «Ich bin zuversichtlich, dass die Professur im Herbst 2015 installiert werden kann», so Schnüriger. «Dies ist eine Art Weihnachtsgeschenk an die Universität und an die Bevölkerung». Die Synode soll 2014 weitere Gelder für diese Professur sprechen.

Das jenseits im Viadukt bekommt beste Noten

Das Angebot jenseits für junge, urbane Erwachsene an der Josefwiese bekommt in einem externen Bericht des Schweizerischen Pastoralsoziologischen Instituts (SPI) St. Gallen beste Noten. Das Ziel, spirituelle Angebot rund um das Kirchenjahr mit und für junge Menschen zu etablieren, sei dem Team des jenseits gelungen. Das jenseits im Viadukt finanzieren der Stadtverband und die Katholische Kirche im Kanton Zürich.

zuletzt verändert: 09.12.2013 16:15
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