Die Bögen im "jenseits" leuchten im Advent

Wie heilig ist Heilig Abend eigentlich? Nach einem besinnlichen Familienfest unter dem Weihnachtsbaum stürzen sich viele junge Erwachsene ins Nachtleben.
Die Bögen im "jenseits" leuchten im Advent

Gestaltung Fiona Knecht

Die Gestalterin Fiona Knecht will das Fest der Liebe neu beleuchten*. Wortwörtlich.
Im jenseits IM VIADUKT illustriert sie eine Weihnachtswelt zwischen Familienfest und Nachtleben. Zwischen Tradition und Kommerz. Zwischen Schein und Sein. Die Installation rückt Heilig Abend in ein anderes Licht: schrill, bunt und frech. Statt im Kerzenschein erstrahlen die Figuren im selben UV-Licht, das typisch für Interieurs
von Clubs ist. Als Kulisse dient das nächtliche Zürich. Die Statisten sind surreal. Es sind Figuren, die man aus Geschichten, aus der Werbung oder aus den Medien kennt. Schmutzli, Donkey und die Santas performen einen Weihnachts-Rap, unter ihnen häufen sich die Geschenke und hoch über dem Mistelzweig fliegt Rudolf mit der roten Nase.
Was wie eine Halluzination wirkt, ist der Versuch Welten zu kombinieren, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Passend zu diesem recht wilden Adventsfenster hat das jenseits-Team ein leuchtendes Programm für den Advent "gebastelt": Rorate statt Feierabend, Talent Café, Filmabend "Unser täglich Brot", Buchvernissage/CD-Taufe "SUSHI CASANOVA", Eine Million Sterne und speziell zu der etwas anderen Weihnachtsmesse mit Schwarzlicht und anschliessendem Apéro.

Das gesamte Programm samt digitalem Adventskalender ist hier zu finden.

zuletzt verändert: 02.12.2013 16:27
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