Noch 16 Tage Crowdfunding: «Das sollte zu schaffen sein!»

Die Zürcher Beratungsstelle für Asylsuchende (ZBA) ist Ende Mai von der Berta- an die Flurstrasse 50 gezügelt. Noch rund 5‘700 Franken und 16 Tage trennen die ZBA von ihrem Crowdfunding-Ziel von insgesamt 20‘000 Franken für Gipswände von vier Beratungsräumen.
Noch 16 Tage Crowdfunding: «Das sollte zu schaffen sein!»

Vier Beratungsräume für Flüchtlinge: Beim Crowdfunding für Gipswände fehlen noch knapp 6'000 Franken. Foto: ZBA

«Wir fühlen uns in den neuen Räumen sehr wohl, meint ZBA-Stellenleiterin Kathrin Stutz auf Anfrage. «Das Crowdfunding ist für uns sehr wichtig, denn die Renovationsarbeiten am neuen Ort belasten unsere Rechnung mit insgesamt 200‘000 Franken».

Vier durch Gipswände abgetrennte Räume dienen als Beratungsbüros für diskrete Gespräch mit meist traumatisierten Flüchtlingen. Das sind pro Jahr rund 2'500 Flüchtlinge, beraten von einem fünfköpfigen Team. Die ökumenische Stelle ist politisch und konfessionell neutral, das Angebot kostenlos.

Bisher haben sich am Crowdfunding 150 Personen beteiligt und Beiträge zwischen 20 und 1‘000 Franken gespendet. Es fehlen noch knapp 6‘000 Franken, für die noch 16 Tage zur Verfügung stehen. «Das sollte zu schaffen sein», meint Kathrin Stutz hoffnungsvoll.

Träger der ZBA sind die beiden Hilfswerke Caritas Zürich und HEKS Zürich-Schaffhausen. Finanziert wird die Beratungsstelle zur Hauptsache von der reformierten und katholischen Kirche. Die katholische Körperschaft unterstützt die ZBA pro Jahr mit 215‘000 Franken.

zuletzt verändert: 19.06.2017 17:13
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