Caritas: Der Kampf gegen die Armut geht weiter

Mit der Caritas Woche und der Kampagne „Lara lacht wieder – dank Ihrer Spende“ macht die Caritas auf Armut in der Schweiz aufmerksam.

An den nächsten zwei Wochenenden nehmen die Kirchgemeinden das sogenannte Caritas-Opfer auf, das direkt der Caritas Zürich und damit armutsbetroffenen Familien in unserem Kanton zu gute kommt. Generalvikar Josef Annen dankt im Voraus für die Solidarität mit Menschen, die hier bei uns in Not sind. Die Mitarbeitenden der Caritas sehen tagtäglich Mensch, die von Nöten und Sorgen belastet sind. Die Hilfe zur Selbsthilfe ermutigt sie schliesslich dazu, den oft schwierigen Weg zu neuen Perspektiven anzugehen.

Lara lacht wieder – der Spot und Plakate

Heute lacht Lara wieder. Doch das war nicht immer so: Nachdem Laras Vater weg war, musste die Mutter plötzlich alleine für das Einkommen sorgen. Sie arbeitete Teilzeit, aber ihr Lohn reichte kaum, um die Miete zu bezahlen. Mit jeder unvorhergesehenen Rechnung rutschte die kleine Familie näher an die Schuldenfalle. Die permanenten Sorgen ums Geld machten die Mutter krank. Und Lara litt mit.

Zum Glück suchte Laras Mutter die Beratung von Caritas auf. Nach einer genauen Budgetprüfung stand fest, dass sie unter dem Existenzminimum leben und ein Anrecht auf Unterstützung haben. So können sie heute günstig im Caritas-Markt einkaufen, mit der KulturLegi vergünstigt in den Zoo, und ein Caritas-Götti vom Patenschaftsprojekt «mit mir» hat Zeit für Lara.

All dies entlastet das Budget der kleinen Familie und schafft Zuversicht. Dank der Beratung von Caritas kann Laras Mutter nun eine Weiterbildung machen. Und Lara freut sich schon jetzt auf den nächsten Tag mit ihrem Caritas-Gotti. Vielleicht gehen sie zusammen ins Kindertheater. Mit dem Schicksal von Lara will Caritas darauf aufmerksam machen, dass Armut auch in der Schweiz existiert. Und dass sie vor allem die Kinder trifft.

Hier ist der Film mit Lara zu sehen.

zuletzt verändert: 23.01.2014 14:12
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